Wird 2020 Dein Jahr? Stell die Zeichen auf Start!

Lebst Du schon oder träumst Du noch? Dann stelle die Zeichen auf Start!

Hallo Ihr Lieben.

jetzt sind sie leider vorbei. Die ruhigen Tage zwischen den Jahren.
Noch mag ich mich nicht in meinen typischen Rhythmus begeben, in dem die Zeichen auf Start stehen und es häufig Schlag auf Schlag geht. Vielmehr möchte ich mir noch Ruhe und Zeit für mich erhalten.

Vor allem möchte ich von den schönen Momente zehren.
Und sie auch als Kraftbringer für stressigere Zeiten im Kopf behalten.

Denn ich hatte viel Zeit mit meiner Familie.

Zum Einen das traditionelle Gänseessen am 1. Weihnachtsfeiertag mit 18 Personen. Heiligabend zu dritt.
Zum Anderen die Tage danach mit den Pferden im Wald. Raclette zu Silvester.

Seitdem wir bei uns auf dem Hof wohnen, bleiben wir wegen der Tiere zum Jahreswechsel zuhause.
Und in diesem Jahr ging alles gut!
Die Pferde waren rechtzeitig im Stall und haben die Nacht ohne zu schwitzen überstanden.
Auch unsere Haflingerstute hat es ohne Kolik geschafft. Denn in den beiden letzten Jahren hat sie sich beim Feuerwerk so aufgeregt, dass sie mehrere Tage lang Bauchschmerzen hatte.

Wie war Deine Zeit zwischen den Jahren? Hast Du sie genutzt, Kraft zu tanken?
Ist die Zeit mir Dir und Deiner Familie so gelaufen, wie Du es Dir vorgestellt hast?
Oder gab es auch etwas, was Dich gestört hat?
Die wenige Zeit für Dich? Die Anforderungen der Anderen an Dich?
Der ungeliebtere Teil der Familie?

Auch wenn es vielleicht nicht so lief.
Manchmal hilft, sich klar zu machen, dass man es deutlich schlechter hätte treffen können.

Mich haben kurz vor Weihnachten und Anfang des Jahres zwei Geschichten auf den Boden der Tatsachen zurück geholt:

Eine gute Bekannte von mir hat im Dezember ganz plötzlich ihren Lebensgefährten verloren.
Ein Geburtstagskind, was bei uns auf dem Hof gefeiert hat, hatte zwei Jahre lang eine schwere Zeit.
Weil sein kleiner Bruder eine Krebstherapie mit Chemo, Bestrahlung und Reha hatte.
Heute geht es ihm gut. Aber es hätte auch anders laufen können.

Das sind dann Momente, in denen ich erst geschockt bin.
Danach stellt sich irgendwann ein Gefühl der Dankbarkeit ein.
Dass ich weitgehend gesund bin. Und der Kreis meiner Lieben auch.
Und dass unsere Katastrophen des Alltags nicht lebensbedrohend sind.

Oder?
Kennt Ihr das?
Ein Gefühl der Dankbarkeit für das Leben und mein individuelles Umfeld.
Für die Tiere und Menschen, die genau richtig sind.
Dass bestimmte Krisen in meinem Leben gut geendet haben.

Erlaubt Euch mal stolz zu sein, auf das sein, was Ihr tut.
Und auf das, was Ihr in Eurem Leben schon erreicht habt.
Auch kann eine Bestandsaufnahme helfen.
Wo stehe ich gerade und wo will ich eigentlich hin?

Das heißt: was von meinen Zielen habe ich eigentlich schon erreicht?
Muss ich vielleicht die Richtung ändern, weil ich mich verändert habe?

Dabei ist es sinnvoll, nach dem großen übergeordneten Ziel zu schauen, was mich bewegt:
Beispielsweise brauchen Berufswünsche für eine erfolgreiche Realisierung eine klare Vorstellung, wohin man eigentlich will.
Das Wunschziel braucht eine gute Visualisierung, wie es eigentlich aussehen soll. Dann kann ich die Zeichen auch auf Start stellen.

Hast Du ein Ziel?
So ein richtig Großes, Leben bestimmendes?

Dann „pflege“ es auch.
Damit es beginnen kann, zu wirken. D.h. es beginnt dann Wirklichkeiten zu steuern.
Einerseits die Wirklichkeit in Dir.
Also die Motivation oder die Fähigkeiten, die Du dazu brauchst.
Andererseits beeinflusst es die äußeren Umstände um Dich herum.
Nämlich Personen und Gelegenheiten, die Dich dabei unterstützen oder behindern können.

Rückblickend stellst Du dann auf Dein Ziel bezogen vielleicht den einen oder anderen Zickzackkurs fest. Der aber notwendig war, um Dinge zu lernen oder festzustellen, dass Du in einer Einbahnstraße warst.

Vielleicht geht es zur Zeit gar nicht um ein hochgestecktes Ziel, sondern um die Fähigkeit wieder mehr bei Dir sein zu können. Oder den Moment zu genießen.

Das war übrigens der schönste Neujahrwunsch, den ich in diesem Jahr bekommen habe:

„Euch dreien und Euren Vierbeinern ein gesundes und glückliches neues Jahr! Möge es viele wunderbare Momente und Erfahrungen bringen und eines der Jahre werden, an die Ihr Euch rückblickend gerne erinnert!“ 

Das trifft genau die Gedanken, die ich mir über den Jahreswechsel gemacht habe.
Und Deine Gedanken?
Erlaubst Du Dir genau hinzuschauen? 

Vielleicht erinnerst Du Dich auch an schöne Momente, in denen es Dir RICHTIG gut ging. Wenn Du nun feststellst, dass Du ein paar Anregungen oder eine Hilfestellung brauchst, können wir das gerne zusammen tun. Meine kinesiologischen Beratungen finden nach wie vor dienstags und donnerstags bei uns auf dem Hof statt.

Also hab Spaß im Januar!

Und sorge dafür, daß 2020 eines der Jahre wird, an das Du Dich rückblickend gerne erinnerst! Indem Du die Zeichen auf Start stellst.

Bis vielleicht bald,

Corinna

PS: Für Reiter gibt es Anregungen auf Reitclever.de.